ESG-Reporting – Leitfaden und Glossar

Wenn Sie das Wort „Nachhaltigkeit“ hören, denken Sie vielleicht an Recycling, den Kauf von Bio-Lebensmitteln oder das Fahrradfahren statt Autofahren. Aber Nachhaltigkeit in der Geschäftswelt? Das geht weit über das Recyceln von Büropapier hinaus. Hier kommt ESG ins Spiel – ein Akronym für Environmental, Social, Governance, das in der Unternehmenswelt immer lauter tönt.

Was ist ESG?

  • E wie Environmental – Hier dreht sich alles um den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens. Wie geht das Unternehmen mit Klimawandel um? Welche Maßnahmen ergreift es gegen Umweltverschmutzung? Von der Reduzierung der CO2-Emissionen bis hin zum Wassermanagement, Unternehmen werden anhand ihrer ökologischen Bemühungen beurteilt.
  • S wie Social – Dies bezieht sich auf die sozialen Aspekte der Unternehmensführung. Wie fair und ethisch geht ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern um? Werden Arbeitsrechte geachtet? Wie steht es um die Einbindung und Unterstützung der Gemeinschaften, in denen das Unternehmen tätig ist?
  • G wie Governance – Hierbei geht es um die Unternehmensführung selbst. Wie transparent und verantwortungsbewusst handelt das Management? Themen wie Korruptionsbekämpfung und die Diversität im Vorstand spielen hier eine Rolle.

Warum ist ESG-Reporting relevant?

Die ESG-Berichterstattung hat sich von einer optionalen zu einer unverzichtbaren Komponente moderner Geschäftsstrategien entwickelt. In einer Welt, in der Unternehmen nicht mehr nur anhand finanzieller Ergebnisse gemessen werden, ist es entscheidend, die Feinheiten der Umwelt-, Sozial- und Governance-Berichterstattung zu meistern. Unternehmen, die ihre ESG-Bemühungen transparent darlegen, können ihr Engagement für Nachhaltigkeit und ethisches Handeln unter Beweis stellen, was wiederum das Vertrauen von Investoren, Kunden und der breiteren Öffentlichkeit stärkt.


Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat neue Regeln zur Verbesserung und Standardisierung der klimabezogenen Offenlegungen durch börsennotierte Unternehmen und öffentliche Angebote beschlossen. Die neuen Vorschriften zielen darauf ab, Investoren konsistente, vergleichbare und verlässliche Informationen über die finanziellen Auswirkungen klimabezogener Risiken auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen zu bieten und wie diese Risiken gemanagt werden. Gemäß diesen Regeln müssen Unternehmen klimabezogene Risiken offenlegen, die ihre Geschäftsstrategie, Betriebsergebnisse oder finanzielle Lage erheblich beeinflussen könnten, sowie Maßnahmen beschreiben, die sie zur Minderung oder Anpassung an diese Risiken unternommen haben.

SEC.gov | SEC Adopts Rules to Enhance and Standardize Climate-Related Disclosures for Investors

Unternehmen stehen zunehmend unter dem Druck von Investoren, Regulierungsbehörden und der Öffentlichkeit, nicht nur wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sondern auch positiv zur Gesellschaft und Umwelt beizutragen. ESG-Reporting ist dabei das Werkzeug, mit dem Unternehmen ihre Bemühungen und Ergebnisse in diesen Bereichen messen und kommunizieren können. Es geht darum, Transparenz zu schaffen und Rechenschaft abzulegen.


Die CSRD erweitert die bestehende NFRD, um die Transparenz und Vergleichbarkeit der CSR-Berichterstattung zu verbessern. Unternehmen müssen nun umfassender und nach einheitlicheren Maßstäben über ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt berichten, während eine externe Prüfung der Nachhaltigkeitsberichte eingeführt wird, um deren Glaubwürdigkeit zu stärken. Diese Richtlinie trägt dazu bei, den Zugang zu Nachhaltigkeitsinformationen zu erleichtern und fördert so die Rechenschaftspflicht europäischer Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitsaspekte.

Richtlinie – 2022/2464 – EN – EUR-Lex (europa.eu)

Die Bedeutung von Transparenz und Vertrauensaufbau

Die ESG-Berichterstattung dient nicht nur der Erfüllung regulatorischer Anforderungen, sondern auch der Förderung von Transparenz und dem Aufbau von Vertrauen. Durch das Offenlegen detaillierter Informationen über ihre Nachhaltigkeitsinitiativen ermöglichen Unternehmen den Stakeholdern, die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten zu verstehen. Dies stärkt das Vertrauen und verbessert die Marktpositionierung des Unternehmens, indem es zeigt, dass es bereit ist, Verantwortung für seine Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen.

Aufdeckung von Verbesserungsmöglichkeiten

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der ESG-Berichterstattung ist die Identifizierung von Bereichen, in denen Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsleistung verbessern können. Durch systematische Bewertungen können Schwachstellen identifiziert und gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der ESG-Performance ergriffen werden. Dies fördert nicht nur die Innovation, sondern trägt auch dazu bei, das Unternehmen als führend im Bereich der Nachhaltigkeit zu positionieren.

Langfristige Planung und strategische Entscheidungsfindung

Die Integration der ESG-Berichterstattung in die strategische Planung eines Unternehmens ist entscheidend für zukunftsorientierte Organisationen. In einer sich schnell verändernden Welt bieten strukturierte ESG-Berichte eine Grundlage für die Entscheidungsfindung, die nicht nur kurzfristige Gewinne, sondern auch langfristige Nachhaltigkeitsziele berücksichtigt. Unternehmen, die diese Praktiken meistern, sind besser gerüstet, um auf Marktveränderungen zu reagieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Diese Ergänzungen verdeutlichen die strategische Bedeutung der ESG-Berichterstattung und betonen die Vorteile, die sich aus einer gut durchgeführten ESG-Strategie ergeben. Sie unterstützen Unternehmen dabei, nicht nur regulatorische Anforderungen zu erfüllen, sondern auch ein tiefes Verständnis für ihre breiteren sozialen und ökologischen Auswirkungen zu entwickeln. Dies ist unerlässlich, um in der heutigen global vernetzten und umweltbewussten Wirtschaft erfolgreich zu sein.

Der Knackpunkt: Die Messung von ESG

Wie misst man aber etwas so Komplexes wie Nachhaltigkeit? Hier kommen die sogenannten Key Performance Indicators (KPIs) ins Spiel. Für den Umweltbereich gibt es beispielsweise KPIs wie den CO2-Fußabdruck, Wasser- und Energieverbrauch oder das Ausmaß an Recycling. Im sozialen Bereich könnte man die Mitarbeiterzufriedenheit, die Fluktuationsrate oder die Anzahl der durchgeführten Fortbildungen betrachten. Governance-KPIs könnten die Häufigkeit von Compliance-Audits oder die Zusammensetzung des Vorstands umfassen.

Die Herausforderung: Automatisierung von ESG-Reporting

Mit der Zunahme der Daten und der Komplexität der Berichte steigt auch die Notwendigkeit, diese Prozesse zu automatisieren. Moderne Softwarelösungen können hier Abhilfe schaffen, indem sie die Datenerfassung und -analyse automatisieren. Dies spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Genauigkeit der Berichte. Allerdings muss die Technologie klug eingesetzt werden. Sie sollte die menschliche Überwachung nicht ersetzen, sondern ergänzen, denn letztendlich bedarf es menschlicher Einsicht, um die Daten richtig zu interpretieren und ethische Entscheidungen zu treffen.

In der Welt der Unternehmensführung gibt es einen zunehmenden Trend zur Automatisierung des ESG-Reportings – ein Bereich, der traditionell von menschlichem Urteilsvermögen und ethischen Überlegungen dominiert wird. Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sind Dimensionen, die nicht nur eine präzise Datenerfassung, sondern auch ein tiefes Verständnis der gesellschaftlichen Auswirkungen unternehmerischer Tätigkeiten erfordern. Die Herausforderung, nachhaltige Praktiken effektiv in die Geschäftsstrategien zu integrieren, ist immens, insbesondere wenn es darum geht, diese Praktiken auch transparent und nachvollziehbar zu berichten.

Die Versprechungen der Technologie: Effizienz und Genauigkeit

Die Automatisierung verspricht enorme Vorteile. Sie kann die Effizienz steigern, indem zeitraubende Aufgaben wie die Datenerhebung und -analyse beschleunigt werden. Automatisierte Systeme können große Datenmengen verarbeiten und bieten die Möglichkeit, Berichte schneller und regelmäßiger zu aktualisieren. Dies ist besonders relevant, da sich die regulatorischen und marktbedingten Anforderungen rasch ändern können.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die potenzielle Steigerung der Datenqualität. Automatisierte Prozesse können dazu beitragen, menschliche Fehler zu reduzieren – sei es durch die Minimierung von Eingabefehlern oder durch die frühzeitige Erkennung von Inkonsistenzen in den Daten. In einer idealen Welt führt dies zu präziseren und verlässlicheren ESG-Berichten.

Die menschliche Dimension: Nicht zu unterschätzende Risiken

Jedoch birgt die Automatisierung auch Risiken, insbesondere im Bereich ESG. Die Komplexität und Nuancierung von ESG-Daten – oft tief verwurzelt in ethischen und sozialen Kontexten – können durch übermäßig vereinfachte automatisierte Prozesse möglicherweise nicht adäquat erfasst werden. Was passiert, wenn wichtige, aber schwer quantifizierbare Aspekte übersehen werden? Können Maschinen wirklich den gesellschaftlichen Wert einer unternehmerischen Initiative erfassen?

Darüber hinaus besteht die Gefahr einer zu starken Abhängigkeit von der Technologie. Wenn Unternehmen beginnen, sich ausschließlich auf automatisierte Systeme zu verlassen: Eine übermäßige Vereinfachung oder eine falsche Interpretation dieser Daten könnte zu Entscheidungen führen, die zwar auf dem Papier gut aussehen, in der Praxis jedoch nicht den gewünschten Effekt haben. Die Interpretation und strategische Nutzung von ESG-Daten bedarf menschlicher Intuition und ethischer Überlegungen, Fähigkeiten, die (noch) nicht in Algorithmen kodiert werden können.

Ein Plädoyer für den hybriden Ansatz zum ESG-Reporting

Was benötigt wird, ist ein ausgewogener Ansatz. Angesichts dieser Überlegungen erscheint ein hybrider Ansatz als die vernünftigste Lösung. Technologie sollte als Unterstützungswerkzeug angesehen werden, das die Fähigkeiten der Menschen erweitert, nicht ersetzt. Die Kombination aus menschlichem Urteilsvermögen und maschineller Effizienz könnte die ideale Balance bieten, um sowohl die Genauigkeit als auch die Tiefe des ESG-Reportings zu gewährleisten.

In einem Zeitalter, in dem Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, müssen wir sicherstellen, dass unsere Technologien und unsere ethischen Überlegungen Hand in Hand gehen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen die Automatisierung mit Bedacht einsetzen und dabei den Wert menschlicher Überwachung und ethischer Reflexion nie aus den Augen verlieren. Nur so können wir gewährleisten, dass unser Streben nach Effizienz nicht zu Lasten der Glaubwürdigkeit und Tiefe unseres Engagements für eine nachhaltige Zukunft geht. Ein kritischer Diskurs über den Einsatz und die Grenzen der Technologie in diesem Bereich ist notwendig, um sicherzustellen, dass wir den Kern der Nachhaltigkeit nicht zugunsten der Bequemlichkeit opfern.

Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem wir entscheiden müssen, wie wir Technologie nutzen wollen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Lassen wir uns nicht blind von den Versprechen der Automatisierung leiten, sondern nutzen wir sie weise und bedacht.

ESG Glossar

Was versteht man unter Corporate Social Responsibility (CSR)?

Corporate Social Responsibility (CSR) ist das Engagement eines Unternehmens für nachhaltige Entwicklung, das über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. CSR umfasst typischerweise Initiativen, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte betreffen, mit dem Ziel, positive Auswirkungen auf die Gesellschaft zu erzielen, während gleichzeitig die eigenen Geschäftsinteressen und die der Stakeholder gefördert werden. CSR ist oft qualitativ geprägt und umfasst freiwillige Maßnahmen eines Unternehmens zur Verbesserung der Umwelt und des sozialen Umfelds.

Was ist die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)?

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ist eine EU-Richtlinie, die darauf abzielt, die Qualität und den Umfang der Nachhaltigkeitsberichterstattung zu verbessern. Die CSRD erweitert die Anforderungen der früheren Non-Financial Reporting Directive (NFRD) und verpflichtet größere Unternehmen sowie börsennotierte Unternehmen dazu, detaillierte Berichte über ihre Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen zu veröffentlichen. Die CSRD soll sicherstellen, dass sowohl Investoren als auch die Öffentlichkeit Zugang zu präzisen und vergleichbaren ESG-Daten haben.

Was sind die Sustainable Development Goals (SDGs)?

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind eine Sammlung von 17 globalen Zielen, die von den Vereinten Nationen festgelegt wurden, um eine nachhaltige, gerechte und inklusive Entwicklung weltweit zu fördern. Sie decken eine breite Palette von Themen ab, einschließlich Armut, Ungleichheit, Klimawandel, Umweltschutz und Frieden. Die Ziele bieten eine Blaupause, um die dringendsten Herausforderungen der Menschheit bis zum Jahr 2030 anzugehen.

Was bedeutet Governance im Kontext von ESG?

Governance im Kontext von ESG bezieht sich auf die Art und Weise, wie ein Unternehmen geführt und kontrolliert wird. Dies umfasst Praktiken und Richtlinien, die sicherstellen, dass ein Unternehmen verantwortungsbewusst, transparent und im Einklang mit den Gesetzen handelt. Governance-Aspekte schließen Themen wie Korruptionsbekämpfung, Vorstandsdiversität und die Einhaltung ethischer Standards ein. Gute Governance ist entscheidend, um das Vertrauen der Investoren und der Öffentlichkeit zu sichern.

Was sind ESG KPIs und ihre Bedeutung?

ESG KPIs (Key Performance Indicators) sind spezifische Metriken, die verwendet werden, um die Leistung eines Unternehmens in Bezug auf Umwelt, Soziales und Governance zu messen. Diese Indikatoren helfen Unternehmen, ihre Fortschritte hinsichtlich nachhaltiger Ziele zu bewerten und zu dokumentieren. Beispiele für ESG KPIs sind CO2-Emissionen, Mitarbeiterzufriedenheit und Compliance-Raten. Sie sind wesentlich für das Reporting und das Management von Nachhaltigkeitsleistungen.

Was ist der European Sustainability Reporting Standard (ESRS)?

Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind eine zentrale Komponente der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der Europäischen Union. Sie dienen dazu, eine einheitliche und verlässliche Berichterstattung über unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen zu gewährleisten. Mit diesen Standards wird der Anwendungskreis des ESG-Reportings erweitert, sodass nicht nur kapitalmarktorientierte, sondern auch große nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen und Konzerne innerhalb der EU-Mitgliedstaaten einbezogen werden. Ab 2024 müssen Unternehmen, die bereits von der Non-Financial Reporting Directive (NFRD) betroffen sind, ein „Sustainability Statement“ erstellen, das in den Lagebericht integriert und zusammen mit dem Jahresabschluss veröffentlicht wird. Dieses Statement muss von Wirtschaftsprüfern geprüft und bescheinigt werden. Die ESRS zielen darauf ab, über reine Klimafragen hinaus auch Themen wie Wasser, Verschmutzung, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft zu adressieren und umfassen darüber hinaus soziale Aspekte und Arbeitsschutz. Die ESRS sind ein Beispiel dafür, wie die EU eine führende Rolle in der globalen Nachhaltigkeitsagenda einnimmt, indem sie eine umfassende und vergleichbare Berichterstattung fordert, die neben der finanziellen auch eine gleichberechtigte nichtfinanzielle Berichterstattung umfasst.

Was sind ESG Tools?

ESG Tools sind Softwarelösungen oder Plattformen, die speziell entwickelt wurden, um die Datenerfassung, Analyse und Berichterstattung im Zusammenhang mit ESG-Praktiken zu unterstützen. Diese Tools erleichtern Unternehmen die systematische Bewertung ihrer Nachhaltigkeitsleistung und helfen bei der Einhaltung regulatorischer Anforderungen sowie der Verbesserung ihrer operativen und strategischen Entscheidungsfindung.

Was ist ESG Performance Management?

ESG Performance Management bezieht sich auf den Prozess, durch den Unternehmen ihre Fortschritte und Leistung in den Bereichen Environmental, Social, und Governance überwachen, messen und optimieren. Dieser Prozess beinhaltet die Definition von Zielen, die Messung des Fortschritts mittels KPIs und die kontinuierliche Anpassung der Strategien, um die gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Was sind ESG Rahmenwerke und Berichtsstandards?

ESG Rahmenwerke und Berichtsstandards sind Richtlinien und Normen, die festlegen, wie Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitspraktiken und -ergebnisse berichten sollen. Diese Standards, wie z.B. die Global Reporting Initiative (GRI) oder die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), sorgen für Transparenz, Vergleichbarkeit und Glaubwürdigkeit der ESG-Berichterstattung.

Was ist ESG Performance?

ESG Performance bezieht sich auf die Bewertung, wie gut ein Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung abschneidet. Diese Leistung wird häufig mit spezifischen KPIs gemessen und dient als Indikator für die Fähigkeit eines Unternehmens, nachhaltig zu operieren und langfristig Wert zu schaffen.

Was sind Key Performance Indicators (KPIs)?

Key Performance Indicators (KPIs) sind messbare Werte, die Unternehmen verwenden, um die Effektivität ihrer Operationen in verschiedenen Bereichen, einschließlich ESG, zu bewerten. Im Kontext von ESG könnten KPIs Aspekte wie Energieverbrauch, Abfallmanagement, Mitarbeiterengagement und Compliance-Raten umfassen. Sie sind entscheidend für das Monitoring der Fortschritte hin zu den Nachhaltigkeitszielen eines Unternehmens.

Was ist die Bedeutung von Corporate Governance im Kontext von ESG?

Corporate Governance im Rahmen von ESG bezieht sich auf die Praktiken und Politiken, die sicherstellen, dass ein Unternehmen verantwortungsvoll, ethisch und im besten Interesse aller Stakeholder geführt wird. Dies schließt Themen wie Anti-Korruptionsmaßnahmen, die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften sowie die Schaffung von Strukturen für eine effektive Unternehmensführung ein. Eine starke Governance ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Vertrauens von Investoren und kann die ESG-Performance eines Unternehmens erheblich beeinflussen.

Was versteht man unter Stakeholder-Einbindung?

Stakeholder-Einbindung bezieht sich auf die Praktiken eines Unternehmens, Interessengruppen (wie Mitarbeiter, Kunden, Investoren, Lieferanten und die breitere Gemeinschaft) in seine Prozesse und Entscheidungsfindung aktiv einzubeziehen. Dies ist besonders relevant in der ESG-Berichterstattung, da es eine umfassende Perspektive auf die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Gruppen bietet und die Transparenz und das Vertrauen in das Unternehmen stärkt.

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Avatar von Maximilian Schneider

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