KI fördert die Nutzbarkeit von implizitem Wissen

KI und implizites Wissen – Gastbeitrag in Digital Business Cloud

Tim Filzinger

Seit den 1990er Jahren ist das Management von intellektuellem Kapital in Unternehmen ein theoretisch fundiertes und gut untersuchtes Konzept. Die japanischen Forscher Ikujirō Nonaka und Hirotaka Takeuchi stellten dabei fest: Es kommt auf die konstante Transformation dieser Ressourcen an. Erst dadurch entsteht eine langfristige Wertschöpfung, die zum Beispiel in impliziten Einsichten und Intuition begründet liegt. Demnach sind vier verschiedene Phasen maßgeblich: Sozialisation, Externalisierung, Kombination und Internalisierung.

Wie bei vielen Prozessen spielt dabei heute Technologie eine Schlüsselrolle – das gilt inzwischen auch für künstliche Intelligenz. Durch neue Ansätze wie multimodale Sprachmodelle lässt sich inzwischen sogar die Externalisierung von implizitem Wissen technisch umsetzen. Wie genau das funktioniert, beschreibt unser CEO Christopher Helm in einem deutschsprachigen Gastbeitrag für das Fachmagazin Digital Business Cloud.

Die wichtigsten Insights:

  • Bislang war implizites Wissen technisch schwer nutzbar
  • Durch KI lässt sich die Wissenstransformation nun aber ganzheitlich beschleunigen
  • Dafür eingesetzte multimodale Sprachmodelle erfordern eine hohe Konnektivität und passgenaue Integration
  • So lassen sich auch hochkomplexe Informationsträger wie Berichte oder Präsentationen nutzen
  • Wichtig ist dafür besonders die Entwicklungskompetenz der KI-Anbieter

Über Digital Business Cloud

Digital Business Cloud ist ein deutschsprachiges Fachmagazin, das Themen der digitalen Transformation und Automatisierung in Unternehmen behandelt. Es erscheint in print sowie online und richtet sich an Unternehmer, Vorstände, IT- und HR-Verantwortliche.

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